Danke an das Team von Mescaline Injection für das klasse Ruby The Hatchet – “Aurum” Review:

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Die Schlange in Gold
Ruby The Hatchet – “Aurum”Eine Band mit Format, endlich mit einem Gold-Album. RUBY THE HATCHET sind meine persönliche Überraschung des Monats, denn auch wenn ich eine ganze Latte an Bands kenne, die zum Rocken die Zeit ein knappes halbes Jahrhundert zurückdrehen, wartet man bei vielen auf das Feuer, was die fünfköpfige Band aus Philadelphia in ihren Songs entfacht.

Das fängt schon mit dem großartigen “Paralyzed” an, einer fast schon schwindelerregenden Nummer, gefolgt vom rhythmischen Beben von “Taking Sides”. Neben der gekonnten Mischung aus Retro-Proto-Heavy-Rock und Psychedelic, der in kernig-dröhnende Riffs und saftigem Schlagzeugsound gekleidet ist, haben RUBY THE HATCHET vor allem ein ganz entscheidendes Ass im Ärmel: ihre Sängerin Jillian Taylor. Die beweist in Songs wie “Can’t Get Him Away” ein wahres Goldstimmchen für jede Lage, ob in beschaulichen Trips mit Orgelklängen (“Holy Father”) oder lässigen Rockern wie “Wicked Ones” – und ab und zu darf’s auch mal richtig aggro sein. Powerfrau, Powerband!

“Aurum” ist allerdings kein echtes ‘neues’ Album, sondern vereint die besten Songs ihres Debüts “Ouroboros” (2012), eingerahmt in die zwei Songs der “Eliminator” EP (2014). Vor allem das Debüt gab es damals nur in stark limitierter CD-Auflage, so dass es endlich an der Zeit für Vinyl war. Und da hat das Label nicht gekleckert: “Aurum” erscheint in drei Versionen, blutrot in Marmor, leuchtendes Rot und klassisches Schwarz. Das sehenswerte Artwork stammt von Adam Burke.

Wer eine Rockband in Hochform erleben will, sollte hier mal reinhören!

http://www.mescaline-injection.de/2015-04-28/ruby-the-hatchet-aurum/