Tolles Review zum aktuellen Release von The Great Khan im With Love, The Underground Blog:

great khan cover

 

THE GREAT KHAN
Rise Of The Khan LP
Bilocate Records

Der Gesang ist bereits beim Auftakt “Eye for an eye” dirty und steht der dreckigen Röhre von ARTIMUS PYLEDRIVER-Sänger Dave in nichts nach, wer’s etwas weniger aktuell mag, denke an NAZARETH zur “Hair of the dog”-Ära, hier wird jedenfalls gut gebrüllt. Mit “Papa was an alligator” rückt sich die Combo endgültig in die Nähe von Ted Nudgent, MOUNTAIN und BAD COMPANY. Einfach ein authentisches Southen-Rock-Stoner-Album, welches gehörig Cowbell bietet und unheimlich räudig herherkommt. Ich glaube ich hab’ seit dem ersten Durchgang der NASHVILLE PUSSY-LP nicht mehr soviel Spass an einem Album gehabt, ist einfach beachtlich, wie THE GREAT KHAN sich bis Titel vier kontinuierlich steigern, ohne dass auch nur ein Hauch von Kompromiss aufkäme. Experimente hört man aber auch noch, so hat “Lay me down” ein Bajolead in Petto, in “Dia de los muertos” greift man natürlich stilecht zur Trompete und “Return of the Khan” überzeugt mit einer pschedelischen Hammondorgel und haut mächtig auf die Zwölf. Auch ansonsten wird immer Wert auf Abwechslung gelegt, egal ob jetzt das Wah-Wah oder ein Flanger-Effekt zum Einsatz kommt, die Israelis sind immer für eine Überraschung gut. Die LP umfasst, im Vergleich zur auf dem bandeigenen Label erschienen CD, vier Bonustracks und ein neues Artwork, welches diesmal von Christoph Heuer stammt und kommt entweder in rot, als marbled vinyl oder in schön schwarz. You decide. ThEb (8,5) http://www.wltu-music.de/octthirteen.htm

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